Reformation

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Die Reformation war eine innerkirchliche Bewegung, die zwischen 1517 und 1648 stattfand und eine Aufspaltung des Christentums in verschiedene Konfessionen zur Folge hatte. In Deutschland wurde die Reformation maßgeblich von Martin Luther vorangetrieben. <events Name="Reformation" keyword="Reformation"> Angebote zum Thema „Reformation“</events>


Die Reformation Luthers

Studium

Martin Luther wurde am 10.11.1483 in Eisenach in einer bäuerlichen Familie geboren. Nach dem Studium der „artes liberales“ (Rhetorik, Dialektik, Philosophie etc.) in Erfurt begann Luther auf Wunsch des Vaters im Jahr 1505 ein Studium an der juristischen Fakultät, das er jedoch nicht zu Ende führte.

Eines Tages geriet Luther in ein gefährliches Unwetter, bei dem er um sein Leben fürchten musste. Das Gebet zur hl. Anna gab ihm Kraft und half ihm, diese Situation zu überstehen. Daraufhin entschied sich Luther, Mönch zu werden, und trat in den Orden der Augustinereremiten in Erfurt ein. Luthers Frömmigkeit war geprägt von einer sehr starken Heilsunsicherheit. Die Angst, Gott nicht zu „genügen“, begleitete ihn sein gesamtes Leben.

In der Folge beschloss Luther, ein Studium der Theologie aufzunehmen. Bereits 1512 wurde ihm der Doktorgrad verliehen. Bis 1546 war er als Professor für das Fachgebiet Exegese in Wittenberg tätig.

Das Thema „Ablasshandel“

Im Zuge einer Romreise, die Luther 1510 aufgrund verschiedener Ordensangelegenheiten antrat, wurden ihm schwerwiegende Missstände in der Kirche bewusst. Luther kritisierte vor allem den damals praktizierten Ablasshandel. Zu dieser Zeit herrschte die Überzeugung, dass durch die Zahlung eines bestimmten Betrags an die Kirche die Zeit im Fegefeuer verkürzt werden könne. Dieser sogenannte „Ablass“ wurde seit dem 11. Jahrhundert in Klöstern gewährt und konnte seit dem 13. Jahrhundert auch käuflich erworben werden.

1514 wurde Albrecht von Brandenburg zum Erzbischof von Mainz ernannt und musste hierfür entsprechende Dispensgebühren an den Papst bezahlen. Um dies zu finanzieren, beschloss er, Einnahmen aus dem Ablasswesen zu verwenden, was Luther scharf kritisierte. Im Oktober 1517 verbreitete Luther schließlich seine berühmten 95 Thesen, in denen er konkret Bezug auf den Ablasshandel nahm.

Luther bemängelte vor allem, dass den Menschen mit dem Ablasshandel eine so nicht vorhandene Heilssicherheit suggeriert werde. Seiner Ansicht nach hatte der Ablass dagegen nur in Verbindung mit der Buße einen Sinn, denn er sei kein Ersatz für die Absolution. Gegenwind bekam Luther 1518 z. B. von Johannes Eck und Johannes Tetzel, die ihn der Häresie und der Geringschätzung der Heilsvermittlung durch die Kirche bezichtigten. Nach der Veröffentlichung seiner Thesen wurde im Juni 1518 ein Verfahren gegen ihn eröffnet.

Konflikte mit dem Lehramt

Längst ging es nun aber nicht mehr nur um den Ablasshandel, sondern ganz allgemein um das Verhältnis zwischen der Heiligen Schrift und dem Lehramt. Luther stellte also in diesem Zusammenhang die Auslegung der Heiligen Schrift durch die Kirche infrage. Kardinal Thomas Cajetan befürchtete dadurch die Gefahr einer Individualisierung des Glaubens. Luther plädierte immer wieder für die Einberufung eines allgemeinen Konzils; diesem Appell wurde jedoch nicht stattgegeben.

In der päpstlichen Bannandrohungsbulle „Exurge domine“ drohte Leo XIII. schließlich, Luther zu exkommunizieren, sollte dieser seine Aussagen nicht umgehend zurückziehen. Luther dachte jedoch nicht an einen Widerruf seiner Thesen, sondern bezeichnete vielmehr den Papst als Antichristen und verbrannte öffentlich das Kirchenrecht sowie die erwähnte Bulle. Daher wurde er mit der päpstlichen Bannbulle „Decet romanum pontificem“ am 3.1.1521 exkommuniziert.

Im Jahr 1521 bestellte Kaiser Karl V. Luther auf den Wormser Reichstag ein und fordert ihn ebenfalls zum Widerruf seiner Thesen auf. Luther erklärte sich auf dem Reichstag dazu bereit, sofern man ihm mittels der Heiligen Schrift die Nichthaltbarkeit seiner Thesen beweise. Er reiste schließlich ab und wurde im Rahmen einer inszenierten Entführung auf die Wartburg gebracht.

Die Lehre Luthers

In den folgenden Jahren entwickelte Luther seine berühmte und kontrovers diskutierte Theologie, die aus folgenden Grundzügen bestand:

  • solus Christus: Allein Christus hat durch seinen Tod am Kreuz erwirkt, dass der Mensch gerettet werden kann.
  • sola gratia: Allein durch die Gnade Gottes kann der Mensch das Heil erlangen.
  • sola fide: Der Mensch kann nur durch den Glauben an Christus gerechtfertigt werden und sich sein Heil nicht durch gute Werke „verdienen“.
  • sola scriptura: Das Heil wird ausschließlich durch die Heilige Schrift vermittelt und nicht durch die Glaubensüberlieferung (Tradition) der Kirche.

In seinen reformatorischen Hauptschriften bezog Luther Stellung zu verschiedenen kirchlichen und theologischen Themen. Er verstand die Kirche im Allgemeinen als eine Gemeinschaft von Glaubenden mit Christus als ihrem Haupt. Das Evangelium und die Taufe waren für ihn das Wichtigste. Die Leitungsgewalt, die bisher in der katholischen Kirche nur der Papst innehabe, komme eigentlich der Gemeinde als Ganzer zu. Deshalb solle die Hierarchie Papst – Bischöfe – Priester aufgegeben werden, da alle Glieder der Kirche gleichwertig seien. Zudem forderte Luther das Ende der Abgaben an die Kirche sowie die Abschaffung des Zölibats. Lediglich Taufe und Abendmahl wurden von ihm als wahre Sakramente akzeptiert, da Christus nur diese beiden Sakramente selbst eingesetzt habe. Luther wandte sich damit also gegen die klassische Siebenzahl der Sakramente (Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehe, Buße, Weihe und Krankensalbung), die in der katholischen Kirche vertreten wird.

Die Beichte wurde von Luther zwar als mögliches Heilsmittel gewürdigt, einen sakramentalen Charakter wollte Luther aber auch ihr nicht zuerkennen. Zudem stellte er sich gegen den Opfercharakter der Messe, forderte die Abschaffung der Transsubstantiationslehre und die Einführung der Kommunion unter beiderlei Gestalten. An der Auffassung von der Realpräsenz Christi während des Abendmahls hielt Luther jedoch fest.

Luthers Wartburgzeit

In seiner Zeit auf der Wartburg fertigte Luther eine eigenständige Übersetzung des Neuen Testaments an und entwickelte einen eigenen Bibelkanon, bei dem er sieben der alttestamentlichen Bücher der Bibel strich (Jesus Sirach, Baruch, Tobias, Judith, Buch der Weisheit und 1./2. Makkabäerbuch). Inzwischen hatte die reformatorische Bewegung viele Anhänger gefunden. Die Einberufung eines Konzils wurde jedoch von Papst Clemens VII. weiterhin abgelehnt. Auf dem Reichstag zu Speyer wurde festgelegt, dass es keine Neuerungen innerhalb der katholischen Kirche geben solle, bis ein allgemeines Konzil einberufen werden würde. Mehrere Landesfürsten protestierten gegen diese Entscheidung (daher der Name „Protestanten“).

Die Confessio Augustana

Am 25.6.1530 wurde die sogenannte Confessio Augustana als lutherische Bekenntnisschrift vorgelegt. Wortführer der Protestanten war Philipp Melanchthon, der versuchte, die Eckpunkte der lutherischen Theologie darzulegen. In zentralen Streitpunkten, wie etwa bei den Themen „Fegefeuer“, „Priestertum“, „Papst“ und „Konziliarismus“, einigte man sich jedoch nicht, sodass die Katholiken schließlich die Confessio Augustana in der sogenannten Confutatio Augustana ablehnten. Da es also keine Einigung gab, wurde die Reformation weiter vorangetrieben.

Der weitere Verlauf der Reformation

1531 schlossen sich die evangelischen Reichsstände unter der Führung von Hessen und Kursachsen zu einem sechsjährigen militärischen Bündnis zusammen, dem Schmalkaldischen Bund. In den Folgejahren traten weitere Territorien und Städte, wie etwa Augsburg (1533), Wittenberg (1534) und Tübingen (1535), zum reformatorischen Bekenntnis über.

Da die Einberufung eines allgemeinen Konzils weiterhin nicht zustande kam, trafen sich die katholischen und die evangelische Seite 1540/41 zu Religionsgesprächen. Zwar einigte man sich in einigen Punkten, bei wichtigen Themen, wie etwa Buße, Transsubstantiation, Ekklesiologie und Amtsverständnis, blieb man allerdings weiterhin zerstritten, sodass auch dieser letzte Einigungsversuch scheiterte.

Luther selbst starb schließlich am 18.2.1546. Kaiser Karl V. verabschiedete daraufhin zwei Jahre später das sogenannte Augsburger Interim: Darin einigten sich gemäßigte Theologen beider Konfessionen darauf, den Protestanten den Laienkelch und die Priesterehe zuzugestehen. Der katholische Ritus sollte aber weiterhin durchgesetzt werden. Dieser Vorschlag überzeugte beide Seiten nicht und scheiterte letztendlich ebenfalls.

Mit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 wurde die Kirchenspaltung zwischen Katholizismus und Protestantismus schließlich rechtlich besiegelt. Juristen hatten darin einen Vertrag erarbeitet, der die Gleichberechtigung von lutherischem und katholischem Bekenntnis etablierte. Der jeweils in einem Territorium herrschenden Obrigkeit wurde für ihren Herrschaftsbereich das Konfessionsbekenntnisrecht zugesprochen. Deutschland spaltete sich damit in einen vorwiegend protestantischen mittel- und norddeutschen Raum und einen mehrheitlich katholischen süddeutschen Raum auf.

Die Reformation Zwinglis

Eine andere, vor allem von Huldrych Zwingli vertretene Variante der Reformation konnte sich insbesondere in der Schweiz durchsetzen. Nach einem Disput mit dem Generalvikar von Konstanz brach Zwingli mit der katholischen Tradition.

Zwingli war der Auffassung, dass sich die Heilige Schrift von selbst erkläre und das Heil bzw. Unheil allein vom Glauben abhänge. 1524 veranlasste er einen Bildersturm sowie die Aufhebung der Klöster und des Zölibats. Außerdem ersetzte er die Messe durch einen Predigtgottesdienst, denn das Abendmahl sollte laut Zwingli nur noch vier Mal im Jahr stattfinden. Die Messe stellte für Zwingli kein Opfer dar, sondern lediglich eine Erinnerung an das Heilsgeschehen. Die Gegenwart Christi während der Sakramente verstand er als rein symbolisch, folglich lehnte er die Realpräsenz Christi und die Transsubstantiationslehre ebenfalls ab.

Zwingli plädierte für einen ethischen Rigorismus, der zur Folge hatte, dass schon bald Ehe- und Sittengerichte etabliert wurden. Zudem kritisierte er Musik und Bilder als eine Ablenkung von Gott.

Die Reformation Calvins

Johannes Calvin wuchs in Noyon (Frankreich) auf und bekannte sich 1535 in Basel zur Reformation. 1536 reformierte er Genf, wo er von 1541 bis 1561 eine Theokratie einrichtete. In dieser Zeit kam es auch zu Hinrichtungen in der Stadt.

Calvin unterschied zwischen vier Ämtern:

  • Pastoren: Verkündigung und Feier der Sakramente
  • Doktoren: Unterweisung der Gläubigen und Reinhaltung der Lehre
  • Älteste: Gewährleistung der Gemeindedisziplin
  • Diakone: Diakonale Aufgaben (Betreuung der Armen)

Zudem richtete Calvin ein sogenanntes Konsistorium (zwölf Älteste, Pastoren, Bürgermeister) ein, das im Rahmen von Hausbesuchen den Lebenswandel der Menschen prüfte. Ab 1542 galt sogar eine verpflichtende Gottesdienstordnung, die das wöchentliche Abendmahl vorschrieb.

Kennzeichnend für Calvin war seine Lehre der doppelten Prädestination. Diese besagte, dass einige Menschen zum Heil erwählt, andere dagegen verdammt seien. Es sei die Aufgabe der Menschen, herauszufinden in welche dieser beiden Kategorien man gehöre. Indizien für eine Erwählung zum Heil seien beispielsweise der Glaube und eine moralische Lebensführung, aber auch wirtschaftlicher Erfolg. Zudem war Calvin der Auffassung, dass Christus im Abendmahl weder in der Erinnerung (Zwingli) noch real (Luther) vergegenwärtigt werde, sondern dass die Gottheit Jesu in den Sakramenten anwesend sei (sogenannte Spiritualpräsenz).

Nach dem Tod Calvins stagnierte die lutherische Bewegung und der Calvinismus konnte sich weiter verbreiten. So konvertierten viele Menschen in Frankreich zum calvinistischen Bekenntnis, die Niederlande spalteten sich in einen calvinistischen Norden und einen katholischen Süden (das spätere Belgien) und auch in Deutschland wurden verschiedene Territorien, wie beispielsweise Brandenburg, Bremen, Anhalt und die Pfalz, calvinistisch.

Die Reformation in England

Der englische König Heinrich VIII. (reg. 1509–1547) sprach sich zwar gegen die Thesen Luthers aus, geriet aber aufgrund anderer Vorkommnisse beim Papst in Missgunst: Er forderte Papst Clemens VII. auf, seine Ehe mit Katharina von Aragón zu annullieren. Als der Papst dem nicht nachkam, wurde die Ehe Heinrichs VIII. vom Erzbischof von Canterbury für nichtig erklärt, damit der König Anne Boleyn heiraten konnte. Papst Paul III. sprach daraufhin den Bann über Heinrich VIII. aus. Nach dem Tod Katharina von Aragóns ließ Heinrich VIII. Anne Boleyn hinrichten und heiratete zunächst Jane Seymor, 1540 Catherine Howard und 1542 Catherine Parr. Die Regentschaft Heinrichs VIII. führte zwar zum Schisma mit Rom, die Theologie und die kirchliche Praxis blieben allerdings weiterhin katholisch. Die Reformation konnte sich also erst im Anschluss in England verbreiten.

Nach dem Tod Heinrichs VIII. wurden dann auch in England nach und nach Religionsartikel etabliert, die die Lehre Calvins beinhalteten, auch wenn man sich beispielsweise von der Lehre der doppelten Prädestination distanzierte. Zahlreiche Versuche, in England eine Rekatholisierung durchzuführen, scheiterten. England blieb protestantisch, während Irland weiterhin katholisch war.

Das Konzil von Trient

Papst Paul III. berief schließlich ein Konzil nach Trient ein, das vom 13.12.1545 bis zum 4.12.1563 andauerte und in drei Sitzungsperioden abgehalten wurde. Hauptanliegen war es, gegen die reformatorische Bewegung Stellung zu beziehen. Das Konzil hatte einen sehr apologetischen Charakter, sodass durch es der konfessionelle Gegensatz weiter zementiert wurde. Es wurden andererseits aber auch innerkirchliche Reformen angestoßen.

Wichtige Punkte, die das Konzil von Trient beschloss, waren:

  • Schrift und Tradition wurden als Quellen des Glaubens definiert (gegen das protestantische Prinzip „sola scriptura“ gerichtet).
  • der Kanon der Heiligen Schrift wurde festgelegt.
  • die Siebenzahl der Sakramente wurde bestätigt.
  • die Buße wurde bei schweren Sünden als heilsnotwendig definiert.
  • die Lehre von der Realpräsenz Christi in Brot und Wein als Folge der Transsubstantiation wurde festgeschrieben.
  • der Opfercharakter der Messe wurde bestätigt.

Das Projekt „Weiter-Sehen“ der Erzdiözese München und Freising

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WEITER - SEHEN heißt das Projekt der Erzdiözese München und Freising zum Reformationsgedenken 2017. Anlass für das Gedenk- und Jubiläumsjahr ist der Thesenanschlag Martin Luthers vor genau 500 Jahren. Erstmals feiert nicht nur die Evangelische Kirche das Jubiläum, sondern beteiligt sich auch die Katholische Kirche aktiv an dem Gedenken an das historische Ereignis. Intesion der beiden Konfessionen ist, als Christen gemeinsam zu gedenken und zu feiern. So soll und kann das Reformationsgedenken und -jubiläum ein Impuls für die Ökumene sein.

Die Erzdiözese München und Freising hat zum Reformationsgedenken eine eigene Homepage erstellt, die dazu anregen soll, eigene Initiativen zu starten und gleichzeitig über stattfindende Veranstaltungen und Angebote informiert.

Literaturhinweis: "Luther - Was Katholiken schon immer wissen wollten: 95 Fragen und Antworten"

St. Benno Verlag - 144 Seiten - Autor: Stephan Mokry

"Luther und die Reformation stecken uns im Fell und in den Knochen", so der katholische Dogmatikprofessor Josef Freitag. Und er hat recht: Ohne Luther gäbe es kein Trienter Konzil als katholische Reaktion auf die Reformation, ohne das Konzil hätte es nicht die „typisch“ katholische Konfessionskirche des Barock gegeben, wie sie sich auch teilweise bis heute in Frömmigkeit und Brauchtum zeigt. Zugleich hat die moderne Ökumene-Bewegung des 20. Jh. dazu geführt, dass das II. Vatikanische Konzil (1962-65) den fruchtbaren Austausch mit den protestantischen Brüdern und Schwestern suchte. Wesentliche Anliegen Luthers sind so in die Konzilsbeschlüsse eingegangen, so das allgemeine Priestertum aller Getauften, die Wertschätzung der Hl. Schrift, die Volkssprache in der Liturgie. – Viele Gründe, sich mit Luther, der Reformation und der Ökumene zu beschäftigen.

Das sog. Reformationsjubiläum 2017 hat überdies Interesse an dem Mann geweckt, der vom Priester zum Ehemann, vom Professor zum Reformator einen spannenden Lebensweg im Ringen um sein Glaubensverständnis zurücklegte. Aus Diskussionen auf Bildungsveranstaltungen entstanden immer mehr Fragen, die gesammelt und weiterentwickelt wurden und somit das Raster für ein Grundinformationsbuch zur Luther vorgaben. Der Lebensweg Luthers wird auf neuester wissenschaftlicher Basis beleuchtet, die Folgen der Reformation dargestellt und die Entwicklung und der Stand der Ökumene erläutert. Damit ist das Fundament für die weitere Auseinandersetzung gelegt. Das Buch eignet sich für gemeinsame Diskussionskreise, bei denen man aus den 95 Fragen des Buches per Los einige auswählen kann, um dann gemeinsam eine Antwort zu suchen und den Text zusammen zu lesen.

Im Hinblick auf das Reformationsgedenken 2017 lädt der Autor und katholische Theologe Stephan Mokry die Menschen ein, sich mit der Person und Theologie Martin Luthers näher auseinanderzusetzen. Kaufen können Sie das Buch beispielsweise über den Onlineshop des St. Michaelsbundes.

Ansprechpartner des Erzbistums München und Freising für die Themen Ökumene und Reformation

Fachbereich Ökumene im Erzbistum München und Freising
Dr. Florian Schuppe

Weiterführende Links

www.2017-gemeinsam.de

www.2017-weiter-sehen.de

www.2017-weiter-sehen.de/freiraum

www.luther2017-bayern.de (Leitfaden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern)

Aktuelle Literaturempfehlungen

Ausgewählte Literatur zum Thema finden Sie im Online-Shop des Sankt Michaelsbundes www.michaelsbund.de

Literatur

Bischof, Franz Xaver u.a. : Einführung in die Geschichte des Christentums, Freiburg - Basel - Wien 2014.

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